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Die Zukunftssicherheit unserer Gesundheitsversorgung kann nicht allein durch das kollektivvertragliche System gewährleistet werden. Vielmehr benötigen wir zusätzlich ein selektivvertragliches System mit einem Wettbewerb der Individualakteure, also der Krankenkassen und Leistungserbringer, um die beste Behandlungslösung. Einen Wettbewerb, der durch strukturierte Koordination der Versorgungsangebote und –anbieter aus den verschiedenen Sektoren die medizinischen und pflegerischen Ressourcen optimal für bessere Versorgungsqualität nutzt und der den sinnvollen sowie rechtzeitigen Zugang zu Innovationen ermöglicht.

Die Modellierungen der Schnittstellen an den Sektorengrenzen sowie Facharztgrenzen und Pflege sind dabei von zentraler Bedeutung. Und nicht zuletzt die beständig zunehmende Patientensouveränität und die damit einhergehende Adhärenz-Verbesserung sowie die Erhöhung der Eigenverantwortung nehmen in diesem selektivvertraglichen Wettbewerbssystem eine übergeordnete Rolle ein.

Die Funktionsfähigkeit des Wettbewerbs hängt entscheidend von den gesetzlich geschaffenen Rahmenbedingungen ab. Den Wettbewerb einer staatlichen Aufsicht zu unterwerfen, war eine falsche Entscheidung und hat bereits erste negative Spuren hinterlassen. Soweit durch den Wettbewerb Nutzeneffekte für das kollektivvertragliche System erzielt werden sollen, ist eine adäquate und fördernde Finanzierungsgrundlage zu schaffen.

Innovative Krankenkassen, Leistungserbringer und Gesundheitsunternehmen stehen in den Startlöchern, um in einem Qualitätswettbewerb für die beste Gesundheitslösung einzutreten. Aber auch der schnellste 100m-Läufer kann bergauf und bei Gegenwind keinen Weltrekord erzielen. Deshalb ist die Politik in der Verantwortung, die notwendigen rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Wir haben das Format unseres diesjährigen Symposiums verändert. Im Rahmen von drei Schwerpunktthemen wollen wir gemeinsam mit Ihnen und der Unterstützung namhafter Referenten, Diskutanten und Moderatoren sowie Repräsentanten des Hamburger Gesundheitswesens und der Gesundheitswirtschaft ein Eckpunktepapier zum Leistungs- und Vertragswettbewerb entwickeln.

Ziel ist es dabei, durch eine ausgewogene Zusammensetzung des Forums eine mehrdimensionale Betrachtung der Themen sowie eine daraus resultierende repräsentative Meinungsbildung zu erreichen.

Auf der Basis der Diskussionen und Stellungnahmen wollen wir in dem das Symposium abschließenden Votingverfahren gemeinsam mit Ihnen das „Hamburger Eckpunktepapier zum Gesundheitswettbewerb“ abstimmen und verabschieden.

Ich lade Sie herzlich ein, am 07. Dezember 2012 auf unserem 8. Hamburger Symposium für integrierte Gesundheitslösungen mitzudiskutieren und an der Entwicklung des Hamburger Eckpunktepapiers mitzuwirken.

Aufgrund des diesjährigen Formats ist die Teilnehmerzahl begrenzt.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!
Bild Prof. Dr. Fokko ter Haseborg 

Prof. Dr. Fokko ter Haseborg
Vorstandsvorsitzender
Albertinen-Diakoniewerk e.V.

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